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5 Kommentare

  1. Jörg Seelbach / Antworten

    Der Sinn einer Radschnellverbindung besteht darin, mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad zu holen, letztendlich also geht es um die Umwelt.
    Ein Radschnellweg, für den Boden versiegelt wird und Bäume gefällt werden, konterkariert dieses Ziel.
    Man kann nicht argumentieren, daß man Etwas für die Umwelt tue, wenn man ein solches Projekt erstmal mit Belastungen der Umwelt startet!

    1. Matthias Flörsch / Antworten

      Auch PKW fahren auf versiegelten Flächen; als Vielfahrer PKW (40.000km p.a. und Vielfahrer Rad 5.000km p.a.) sehe ich im Ausbau der Radstrecken kein Extraverbrauch von Ressourcen. Man vergißt dann nämlich, dass zukünftig weniger Fläche für den PKW Verkehr benötigt wird.

    2. Steffen / Antworten

      Da gebe ich Dir völlig Recht. Also entlang der gestehenden Strassen, vor allem Landstrassen, Fahrradwege erschliessen. Den ein oder anderen könnte man durchaus mit einem Radschnellweg ausstatten. Aber das Ganze muss möglichst schnellstmöglich umgesetzt werden.

  2. Birgit Steinborn / Antworten

    Wenn man Wege verbreitert oder Lücken schließt, um schnelle Radwegeverbindungen zu schaffen, dann wird es nicht ohne Eingriff in die Natur gehen. Sicherlich ist es aber nicht zielführend, die Wege auf der ‚grünen Wiese‘ zu planen. Das hat aber hoffentlich auch niemand vor.

    1. Paul Fremer (Planungsbüro RV-K) / Antworten

      Genau, Ziel ist es, ein gesundes Mittelmaß zwischen Eingriffen in die Umwelt und Nutzung des Bestands, bspw. durch Flächenumverteilung, zu finden. Um dies zu gewährleisten, werden auch die Naturschutzbehörden in den Planungsprozess eingebunden.

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