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13 Kommentare

  1. Jörg Seelbach / Antworten

    Der Sinn einer Radschnellverbindung besteht darin, mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad zu holen, letztendlich also geht es um die Umwelt.
    Ein Radschnellweg, für den Boden versiegelt wird und Bäume gefällt werden, konterkariert dieses Ziel.
    Man kann nicht argumentieren, daß man Etwas für die Umwelt tue, wenn man ein solches Projekt erstmal mit Belastungen der Umwelt startet!

    1. Matthias Flörsch / Antworten

      Auch PKW fahren auf versiegelten Flächen; als Vielfahrer PKW (40.000km p.a. und Vielfahrer Rad 5.000km p.a.) sehe ich im Ausbau der Radstrecken kein Extraverbrauch von Ressourcen. Man vergißt dann nämlich, dass zukünftig weniger Fläche für den PKW Verkehr benötigt wird.

    2. Steffen / Antworten

      Da gebe ich Dir völlig Recht. Also entlang der gestehenden Strassen, vor allem Landstrassen, Fahrradwege erschliessen. Den ein oder anderen könnte man durchaus mit einem Radschnellweg ausstatten. Aber das Ganze muss möglichst schnellstmöglich umgesetzt werden.

  2. Birgit Steinborn / Antworten

    Wenn man Wege verbreitert oder Lücken schließt, um schnelle Radwegeverbindungen zu schaffen, dann wird es nicht ohne Eingriff in die Natur gehen. Sicherlich ist es aber nicht zielführend, die Wege auf der ‚grünen Wiese‘ zu planen. Das hat aber hoffentlich auch niemand vor.

    1. Paul Fremer (Planungsbüro RV-K) / Antworten

      Genau, Ziel ist es, ein gesundes Mittelmaß zwischen Eingriffen in die Umwelt und Nutzung des Bestands, bspw. durch Flächenumverteilung, zu finden. Um dies zu gewährleisten, werden auch die Naturschutzbehörden in den Planungsprozess eingebunden.

  3. Anonymous / Antworten

    Hallo,
    warum wird die Strecke von Bischofsheim über „schwarzen Weg“ entlang der Bahn bis Nauheim nicht ausgebaut oder zu mindest in einen besseren Zustand versetzt. Von da kann man ja die guten Radwege nach Groß-Gerau weiter nach Dornheim oder von Nauheim über Trebur, Astheim Bauschheim nach Bischofsheim wählen. Dies sind beliebt Rundstrecken bei der nur das Stück von Bischofsheim nach Nauheim in einem etwas schlechten Zustand ist. Es muß ja nicht geteert werden.

  4. Anonymous / Antworten

    Ich hab so kleine Kritikpunkte: bei der Umfrage muss man alle Alternativen generell bewerten. Mich interessiert aber was hinten in Kelsterbach passiert, mal so gar nicht. Ich fahre da nicht, ich kenne mich da nicht aus, also ist meine Meinung da völlig irrelevant. Und bei den anderen Alternativen gibt es auch Abschnitte, die mehr oder weniger gut sind. Ok, man kann auf der Karte Kommentare abgeben, aber ob die letztlich in die Bewertung fließen… Hmmm. Nun ja. Und was ist denn mit Wegen weiter nach Frankfurt? Mein Weg z.B. führt von Bübo über Walldorf, Zeppelinheim, Niederrad nach Frankfurt. Der Weg durch den Wald ist unbeleuchtet, voller Schlaglöcher, man muss die L3262 queren ohne Unterführung, Ampel, Zebrastreifen. Ist da irgendwas geplant? Erstmal nach Darmstadt fahren bis man den dort irgendwann mal vorhandenen Weg gen Frankfurt nutzen kann, ist ja nun auch keine Alternative.

  5. Anonymous / Antworten

    Ausgebaute Radwege verführen Autofahrer sehr schnell zu illegalen Abkürzungen.
    Ich habe dies mehrfach beobachtet.
    Plötzlich verkehren auf den Wegen mehr Autos als bisher, das sind nicht nur Anlieger und / oder Wirtschaftsfahrzeuge.
    Da wird mal schnell ein Stau umfahren.
    Also hier ….uffpasse 😁

  6. Andreas S. / Antworten

    Die Beteiligung ist nur Rudimentär möglich, da die Routen nicht mehr veränderbar sind. Ein direkter Schnellweg zwischen Mainz und Darmstadt wäre sinnvoll im Hinblick der Kooperation der Universitäten in Mainz und Darmstadt und des Länderübergreifenden Aspektes.

  7. xy / Antworten

    Mich würde insbesondere interessieren, ob eine Planung entlang der B 42 (Gi-Gu, Bischofsheim nach Groß-Gerau) angedacht ist. Fahre diese Strecke täglich – aber mit dem Auto, da mir das Radfahren da bisher viel zu gefährlich ist. Durch die Walachei (Gi-Gu – Bauschheim – Astheim – Trebur – Wallerstädten – GG) möchte ich alleine im Dunkeln nicht unbedingt unterwegs sein… 🙁

  8. Heike Muster / Antworten

    Wan werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien veröffentlicht? Die Beteiligung endete im Juni 2021.

  9. Ulrike B. / Antworten

    Klar, Schnellradtrassen sind toll. Für Männer.

    Frauen fahren bekanntermaßen i.d.R. andere Wege: Auf dem Hinweg zum Job Kind 1 in der Krippe abgeben, Kind 2 in der Kita, auf dem Rückweg vom Job beim Bäcker und Bauern halten, dann Kids abholen und nach Hause. Frauen und Kinder (!) bräuchten erst einmal sichere innerortliche Verbindungen und eine gut ausgebaute, sichere (!!!) Radinfrastruktur. Wer sein Kind von Bauschheim nach Rüsselsheim an die Schulen radeln lässt, muss lebensmüde sein oder sein Kind hassen. 🙁

  10. Ben / Antworten

    Wie bei so vielen Projekten dauert es noch mindestens 5 Jahre bis der erste Meter fertiggestellt ist. Nachdem schon 3 Jahre ins land gestrichen sind – das ganze für so ein simples Projekt wie einen Radschnellweg zwischen drei Orten. Echt der Wahnsinn was die Bürokratie für ein Geld verbrennt.

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